Lösegeld-Trojaner sind wieder vermehrt im Umlauf

Sie sperren den Zugriff auf Daten, blockieren den Facebook-Account oder drohen mit Strafverfolgung wegen Nutzung illegaler Inhalte oder Software. Das geforderte Lösegeld führt meist nicht zur versprochenen Erlösung.
Einige Hersteller von Antivirenschutzlösungen registrieren seit einigen Monaten einen starken Anstieg von Ransomware. Es handelt sich um Trojaner, die Rechner infizieren und Daten auf dem PC verschlüsseln oder auch Zugänge zu Online-Plattformen wie Facebook sperren. Cyberkriminelle setzen auch gerne Drohungen ein und blenden Hinweise auf den Bildschirmen der Nutzer ein, sie würden wegen illegaler Nutzung des Microsoft-Betriebssystems oder verbotener pornografischer Inhalte die Strafverfolgungsbehörden einschalten. In allen Fällen sollen Nutzer durch Zahlung eines Lösegelds zwischen 30 und 100 Euro wieder Zugang zu gesperrten Daten und Seiten bekommen oder quasi einen „Ablassschein" erwerben, der sie vor weiteren Ermittlungen bewahren soll.
Ihre Masche haben die Cyberkriminellen mittlerweile perfektioniert. Ihre freundlichen Kidnapper-Botschaften sind in fehlerfreiem Deutsch abgefasst, die Absender so geschickt getarnt, als stammten sie tatsächlich von Strafverfolgungsbehörden, schreibt ein Hersteller.
Abgesehen von der Tatsache, dass Behörden natürlich solche Angebote nie machen würden, warnen Sicherheitsexperten Nutzer davor, Zahlungen zu leisten. Sie führen in der Regel nicht zur gewünschten Entsperrung von Daten. Der Trojaner kann mit Antivirenschutzsoftware unschädlich gemacht oder eine Systemwiederherstellung vor dem Zeitpunkt der Infektion durchgeführt werden.
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Erstellt am: 24.01.2012, 13:48 Uhr

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