Holzland Möller

Desktop-Konsolidierung durch Remote-Desktop-Services bei Holzland Möller

Ausgangslage

Das Unternehmen Holzland Möller aus Alten-Buseck mit seiner Tochterfirma McWood ist mit ca. 50 Arbeitsplätzen einer der großen Holz- und Baustoffhändler in der Region. Die IT-Infrastruktur kam mit dem Wachstum allerdings nicht komplett mit. Eine unterschiedliche PC-Hardware, uneinheitliche Softwarestände und teilweise alte Software führten zu einer unzureichenden Übersicht, aufwendige Administration und schwieriger Zugriff von außen. Die zentrale Software basiert auf Navision, Tobit David, Microsoft Office und einigen Kalkulations-Tools.

Anforderung

Geschäftsführung und IT-Leitung wollten durch eine Vereinheitlichung der IT-Infrastruktur, der damit einhergehenden Möglichkeit der Automatisierung besonders im Patchmanagement und der Software-Verteilung geringere Verwaltungsaufwände, gesteigerte Sicherheitsanforderungen und eine höhere Zuverlässigkeit der PC-Arbeitsplätze erreichen. Außerdem sollte die Zufriedenheit der Benutzer erhöht werden, damit diese effizienter arbeiten können und somit die gesteigerten Kundenanforderungen befriedigen könne.

Evaluierung

Grundsätzlich standen in diesem Umfeld mehrere Lösungen in Betracht, deren Vor- und Nachteile gemeinsam abgewogen worden:

  • Einführung eines Desktop-Management-Systems mit Software-Verteilung, Monitoring und Inventarisierung
  • Virtuelle Desktops über VMWare View
  • Remote Desktop Services

Da bei Holzland-Möller die Vereinheitlichung und Kosten im Vordergrund standen wurde auf Terminal Server, die mittlerweile Remote Desktop Services heißen, gesetzt. Hierzu war noch eine Analyse der zukünftigen Anwendungen und deren Kompatibilität notwendig. In diesem Zuge sollten auch einige Alt-Anwendungen ersetzt werden, so dass hiermit auch der Verwaltungsaufwand reduziert werden konnte.

Umsetzung

Windows 2008 R2 mit Remote-Desktop-Services wurden auf mehreren redundant ausgelegten Markenservern mit erweiterten Überwachungsmöglichkeiten konfiguriert und in ein Ausfallkonzept integriert.

Der Zugriff von außen findet über eine redundante Anbindung über einen VPN-Router von Cisco statt.

Die Arbeitsplätze wurden mit Thin Clients des deutschen Herstellers Igel ausgestattet, die mit guter Verwaltung, langer Lebensdauer und niedrigem Energieverbrauch glänzen. Durch deren kleine Stellfläche wurde auch mehr Platz geschaffen. An den Arbeitsplätzen wurde durch die Einführung der Thin Clients ca. 2,5 kW an Strom eingespart, der u.a. als Wärme im Sommer nicht abgeführt werden muss.

Wichtig war bei der Migration auch, dass die Mitarbeiter für das neue System geschult worden sind. Insbesondere die neue Oberfläche von Office 2010 war ungewohnt. Durch die Schulung wurden die Mitarbeiter auf einen gleichen Kenntnisstand gehoben und konnten danach effizienter und schneller auf dem neuen System arbeiten.

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